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roadtrip nach Göteborg

 

Am Wochenende haben wir uns ein Auto gemietet und sind nach Göteborg gefahren. Insgesamt waren wir 5 Exchange Students:

Zivile "Ziva" aus Litauen, Vincenzo aus Italien, ich, Maria "Masha" aus Russland, Michaela "Michi" aus Österreich (v.l.n.r.)

Freitag

um 12.00 Uhr haben wir uns "Stella" abgeholt. Einen neuen Skoda Fabia den uns Europcar relativ günstig vermietet hat. Dann gings auch schon los in Richtung Göteborg. Vorbei bei Nybro, Växjö, Alvesta, Värnamo und Borås bis wir in unserem Hostel in Göteborg ankamen. Nach ein paar Tellern Suppe haben wir dann beschlossen mit ein paar Spaniern Geburtstag zu feiern und noch einen kurzen Abstecher auf die "Avenuen" zu machen. Dort findet man Lokalitäten für jeden Geschmack. Da allerdings die Preise genauso hoch wie die Lokale gut waren, haben wir nach kurzer Zeit beschlossen wieder heim zu gehen und uns für das Power-Sightseeing auszuschlafen.

Samstag

Nach ein paar Stunden Schlaf gings dann um 9 Uhr los Richtung Göteborg Zentrum. Da die Straßenbahn Luxus ist sind wir natürlich marschiert. Kirchen, Aussichtspunkte, die Oper, der Hafen und einige Shoppingzentren später sind wir dann Richtung Lieseberg spatziert. Am Weg dort hin sind wir auch noch beim Stadion von Göteborg ( "Ullevi" ) vorbeigekommen. Leider war es geschlossen und wir haben nicht reinschauen können. Lieseberg ist normalerweise ein großer Vergnügungspark. Im Winter verwandelt sich dieser aber in den größten Weihnachtsmarkt Schwedens. Dieser ist auch definitiv einen Besuch wert. Vom Aussichtsturm hat man übrigens einen wunderschönen Ausblick über Lieseberg und ganz Göteborg. Nachdem es schon 16.00 Uhr und dunkel war hat das natürlich ideal gepasst und wir haben den Ausblick auf das Lichtermeer genießen können. Nach einigen Runden durch den Weihnachtsmarkt haben wir uns dann um 21.00 Uhr auf den Weg nach hause gemacht. Dieser hat übrigens eine Stunde gedauert, weil unser Hostel am anderen Ende der Stadt war. Eigentlich wollten wir uns dann das EM-Qualifikationsspiel Spanien - Schweden anschauen aber wir haben den Kanal im Hostel nicht reinbekommen. Also sind wir todmüde ins Bett gefallen um am nächsten Morgen bald aufbrechen zu können.

Sonntag

Das haben wir dann auch gemacht. Zusammenpacken, Zimmer putzen und ab ins Auto. Nach ca. einer Stunde Autofahrt sind wir dann in Varberg angekommen. Dort haben wir dann die Festung Varberg besichtigt, das Badhuset (sieht aus wie ein Schloss auf Stelzen im Meer) angesehen und sind durch die Stadt (die allerdings ausgestorben war) flaniert. Anschließend haben wir noch Getteröns Naturcentrum einen Besuch abgestattet und sind dort ein wenig herum spatziert. Dort wars allerdings ziemlich windig und kalt. Drum sind wir wieder zurück ins warme Auto und sind eine weitere Stunde nach Halmstad getingelt. Bevor wir uns allerdings die Stadt angesehen haben sind wir noch nach Tylösand gefahren. Dort haben wir ziemlich viel Zeit auf dem wunderschönen Sandstrand verbracht. Bevor die Dunkelheit einbrach sind wir noch schnell ins Zentrum gefahren, in dem sich allerdings noch weniger tat als in einer Geisterstadt. Die Schweden dürften also am Sonntag nicht so aktiv sein. Es war auch schon nach 16.00 Uhr, es war also dunkel, als wir uns dazu entschlossen uns vor der letzten Etappe noch mit ein wenig Kaffee zu dopen. Putzmunter gings also mit dem Auto wieder in Richtung Kalmar. Das Wetter war genau so wie wir uns es zum fahren gewünscht haben: stockdunkel, neblig, Regen und um die 0 Grad. Ein Traum für jeden Autofahrer. Wir sind aber trotzdem sicher in Kalmar angekommen. Insgesamt sind wir 800 km gefahren und haben jede Menge erlebt. Der Roadtrip hat sich also ausgezahlt.


21.11.07 18:11
 


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